Und der Sieger ist...


An diesem Punkt scheiden sich die Geister.
Während der Profifotograf auf Programme wie Lightroom und Photoshop zurückgreift, reicht vielen "Bloggern" meist das Smartphone aus.

Das Thema Bildbearbeitung ist ja nicht nur Geschmackssache, sondern auch ein so flexibles Thema wie kein anderes.

Manche Fotografen schimpfen über die Insta-Filter
und manche Blogger verstehen nicht, wie man so viel Zeit in ein Bild stecken kann.

In welche Richting entwickelt sich aber die Bildbearbeitung ?

Fakt ist, dass man hier klar unterscheiden muss. Ein Fotograf einer Werbeagentur, die große Kampagnen bespielt, wird aktuell die High-End Retusche nicht mit dem Smartphone erledigen und der Grafiker das Layout wohl kaum in einer App erstellen. Dafür ist die mobile Bearbeitung aber auch (noch) nicht gemacht.

Die Freiheit der mobilen und schnellen Bearbeitung wird aber immer interessanter und das erkennen auch die Softwareentwickler. Auch Adobe ist mit seiner Photoshop Anwendung für mobile Geräte auf den Zug schon längst aufgesprungen. Und das ist auch gut so.

Mittlerweile sind mit manchen Apps ebenenbasierte Bildbearbeitungen möglich. Vom Ebenenmodus wie "Weiches Licht" bis hin zur perspektiven Korrektur, kann man schon vieles anpassen, und das ziemlich schnell und komfortabel mit gutem Ergebnis.

Die Frage ist also eher, ob man sich selbst nicht lieber mitentwickeln sollte 🤔

Fakt ist, die Bildbearbeitung, egal mit welchem Gerät, wird effizienter, schneller und teils auch leichter zu handhaben sein. Was ganz früher das Freistellen gedauert hat...der Wahnsinn ! Heute kann man ohne viel Mühe, Objekte vom Hintergrund trennen und maskieren. Alles wird einfacher und effizienter.

Und ich als Fotograf und Bildbearbeiter, finde ich das jetzt gut ?! Dann kann ja jeder Bilder bearbeiten ?!!

Na sowas von !! Im Bereich Social Media spare ich enorm viel Zeit, indem ich einfach Bilder von unterwegs aufpeppe. Videos in 4K und Slow-Mo !! Für den Bereich Social Media möchte ich es echt nicht missen.

Ich mache mir allerdings auch keine Sorgen, dass hier der Beruf des Fotografen oder des Bildbearbeiters mehr oder weniger ausstirbt. Alleine das Wissen und das Gefühl von Ästhetik in Kombination mit der Erfahrung ist gegen nichts zu ersetzen. Nicht das Programm bearbeitet die Bilder, sondern der Typ am Gerät sagt dem Programm was es machen soll. Egal ob App oder Desktop-Anwendung.

Aber die App-Filter ??...Die funktionieren auch nicht bei jedem Bild 😉

Sobald es um Aufträge geht, sitze ich wieder am Desktop PC, ist ja klar ! 😉

Mein Fazit : Mobile Bearbeitung ist schon längst nicht mehr aufzuhalten und wird immer präsenter! Ob man es nutzt oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Ich nutze es jeden Tag und werde es auch weiterhin tun !

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